T-Tarif…. - Auf dem Weg zur Klassenmedizin?
tarif > Flugor schrieb am 3. Juli 2006 20:35
>
> @ Flugor: Der bisher beste Forenbeitrag zur Gesundheitspolitik auf
> Telepolis - und weitaus neutraler und konstruktiver als der
> ursprüngliche Artikel.
Puh, danke…. Wird aber sicherlich eine Utopie bleiben.
> > > 5.Im Falle von Nichterwerbstätigkeit (Arbeitslosigkeit, Rentner.
> > > etc.) ist der Versicherte zwar wie ein Erwerbstätiger zu behandeln,
> > > allerdings müssen die ihm drohenden Kostenrisiken durch das
> > > Sozialhilfeniveau gedeckelt werden.
> > Du hast nicht mehr alle Latten am Zaun.
>
> @ ISBN: Der Vorschlag _begünstigt_ die weniger Leistungsfähigen.
> Liegt da ein Missverständnis vor?
Vermutlich.
> Eine Berechnung ohne Arbeitgeberanteile wäre ehlicher und
> transparenter. Setzt aber freilich voraus, dass das Bruto bei der
> Umstellung auf den bisher gesamt vom Arbeitgeber zu zahlenden Betrag
> heraufgesetzt wird. Allerdings sehe ich selbst, dass es keine gute
> Idee ist, dem Volk die Illusiion zu nehmen, “Die-da-oben” müssten
> sich an ihren Kosten beteiligen.
Als Option böten sich Aufschläge auf den Nettolohn an
Oder der Bruttolohn wäre der “Lohn vor Steuern” und die Beiträge der
Sozialversicherungen orientieren sich daran und wirken als
Aufschläge. Dies würde sicherlich die Steuererklärung vereinfachen…
Letztendlich zahlt der Arbeitgeber eh die gleiche Summe. Es würde
bloß besser verkauft werden, wenn es so ausschauen würde, als müssten
“die Arbeitgeber” jetzt 100% der Sozialversicherungsbeiträge zahlen
Aber ok, das war jetzt reichlich fies
> @Flugor : Was ist ein T-Tarif?
Eigentlich heißt es “T-ankstelle”
http://www.heise.de/ct/schlagseite/05/16/gross.jpg
So etwas würde der “Jahresmaximalbetrag” sicherlich stark eindämmen.
A.