Re: was ist mit der zwangstrennung - DSL-Tarif mit fester IP-Adresse
tarifweit es mir bekannt ist wählt man sich mit PPP auf einem Router
> ein.
> Die Authentifizierung geschied dann über einen Radius Server.
>
Jep, das stimmt.
> Wenn die Authentifizierung erfoglreich war dann wird die PPP
> Verbindung aufgebaut.
> Da IP hier über PPP transportiert wird ist keine Datenübertragung
> ohne PPP Session möglich.
>
> Also welcher Port.
Der Port der vermittlungsstelle ist fest mit dem Internet verbunden.
Er kann nur so die Daten deiner “Einwahl” an den Radius-server
weitergeben und von diesem das OK empfangen. Das Modem wiederum ist
fest mit dem Port der Vermittlungsstelle verbunden, da DSL dies
technisch benötigt. Es wird also wenn du dich einwählst nicht in dem
Moment erst aufgebaut.
PPP nun ist ein spezielles Protokoll, welches man benötigt weil man
keine IP hat. Die bekommt man dann ja erst. Backboones und
Verbindungen innerhalb der Vermittlung arbeiten sowieso nicht auf
IP-Basis sondern sidn meist ATM-Leitungen. Die IP-Pakete werden da
verkapselt und dann transportiert. ATM-Zellen sind sehr kleine Pakete
dafür geringer overhead und können QoS Merkmale verarbeiten. Logisch
gesehen bist du vieleicht wirklich nicht mit dem Internet verbunden,
da das Modem keine IP hat bzw diese erst bekommt wenn du einwählst,
aber technisch bist du mit dem Backboone verbunden.
Irgentwie also ein Zwischending. Aber der Unterschied zu einer echten
Standleitung ist eben nur die IP. Hättest du ne feste, wäre es eine
Standleitung. Hast du eine dynamische, ist es ne Wähleitung. Alles
also nur ne Frage von einigen configbits. Im Gegensatz zu einer
Telefonleitung, die wirklich erst beim abheben des Höhrers sich mit
dem Netz verbindet. Wenn du mal aufpasst, es dauert einige
millisekunden bis das Freizeichen da ist bei öffentlicher Leitung.
Bei der Telefonanlage zuhause intern ist das inter-freizeichen sofort
da. Bei den paar Anschlüssen wohl auch kein Problem. In der
Vermittlung schon eher zeitaufwendig.