Re: ISDN-Flat - XXL-Tarif der Telekom genehmigt
> Auch GAlsfaser kann inzwischen mit einem Umsetzer benutzt werden,
> abhängig von der Anzahl an möglichen DSL-Kunden.
Daß das möglich ist, und daß es andere DSL Varianten als T-DSL gibt,
ist klar. Nur setzt die Telekom sie nicht ein!
> Wo es sich lohnt
> wird er eingebaut.
Das ist schlichtweg falsch. Die Deutsche Telekom weigert sich, selbst
nach schriftlichen Anfragen, in dem eine Gruppe von interessierten
Kunden auf diese Möglichkeit hingewiesen hat, solche Technik
einzusetzen.
> Habe bis vor 5 Monaten in einem Glasfaser
> versorgtem Haus gewohnt ohne DSL. Bin umgezogen und habe neue Wohnung
> auch ein wenig nachd er Verfügbarkeit von DSL gesucht.
>
> Ein Nachbar dieser Wohnung, bzw Mehrfamilienhaus hat mir nun gemailt
> das er auch endlich DSL hat.
Schön für ihn. Erfreulich zu hören.
> Versuche mit diesen Umsetzern wurden
> schon vor ca 1 Jahr unternommen.
Die Versuche sind schon länger als ein Jahr her. Angefangen hat es in
Leipzig, weil im Osten das Problem am drängensten war. Richtig
getestet wurde es bis vor einiger Zeit in Marburg.
> Habe damals einwenig mit einem
> Techniker am Schaltkasten gefachsimpelt. Siemens hatte ein fertige
> TEchnik, aber sauteuer. Alcatel entwickelt gerade was zum viertel des
> Preises, aber noch nicht stabil und zuverlässig.
So ist es: Es ist SAUTEUER!
> Nun ist es wohl soweit, die Alcatel-geschichte funktioniert. Damit
> ist DSL nun auch da einsetzbar wo Glasfaser gelegt wurde. Genügend
> Nachfrage vorausgesetzt.
Wenn Du das so sagst, will ich das mal glauben, und werde heute abend
umgehend ein Schreiben an die Deutsche Telekom aufsetzen. Immerhin
gibt es bei mir im Wohngebiet über 100 Interessenten, die bis jetzt
immer nur Absagen erhalten haben.
> Was weiterhin problematisch bleiben wird, sind Anschlüsse die weiter
> als 5Km weg sind. Hier ist eben immer noch kaum eine Alternative
> möglich. DSL light ist auch nur bedingt, da es kaum mehr wie 1000m
> verlängerung bringt.
Jo, dem widerspricht keiner.
> Ein Teil der Bevölkerung wird somit dauerhaft abgeschnitten bleiben,
> und dafür wäre ISDN sicherlich möglich, da die Überlastung des
> Telefonnetzes hier sicherlich nicht in dem Maße kommt.
Dies ist aber nun mal nicht die Masse derer, die momentan kein DSL
bekommen können.
> Wo es Engpässe
> gibt, wäre eine Aufrüstung sicherlich weniger teuer, als eine
> flächendeckende Aufrüstung in einem Netz, welches eben auf 64Kbit
> begrenzt ist. Sicherlich keine Dauerlösung, aber eine gute
> Übergangs-alternative. Ich denke es wird sicherlich nun noch 5-8
> Jahre dauern bis der nächste große Schub kommt in Sachen Speed.
> Solange ist eine ISDN besser als garnix, oder?
Auch dieser Aussage habe ich nicht widersprochen. Es nervt nur
kollossal, wenn immer nur von der Entfernungskomponente ausgegangen
wird. Dabei wird eben nur ein kleiner Teil des Problems betrachtet.
Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Davon abgesehen: Die Deutsche Telekom wird solch einen Vorschlag
lächelnd in die Tonne kippen, schliesslich gibt es ja noch Produkte
wie SFV / DDV / DDV-M. Das funktioniert überall. Auch wenn es sich
nur Firmen leisten können.