Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf
tarifrauchen im weltweiten Telephonnetz endlich
diesselben Tarifgrundsätze wie im Internet: Jeder
trägt die Kosten für seine href=”http://www.rheintaucher.org/rheintaucher/?p=36″>Anbindung selbst!
Das alte Prinzip, das Fernsprechverbindungen
vollständig vom Anrufenden gezahlt werden, zeigt
heutzutage immer mehr Probleme:
Eine Telephon-Flatrate (wie der XXL-Tarif am
Wochenende) kann es immer nur durch Mischkalku-
lation des Marktführers geben. Diese Mischkal-
kulation (nämlich die Tatsache, daß der Netz-
betreiber trotz Flatrate Interconnection-Entgelte
zahlen muß) birgt immer wieder die Gefahr der
Einstellung der Flatrate, wie dieser aktuelle
Fall wieder zeigt.
Ein Ärgernis sind auch die Leute, die meinen,
nach Kauf eines Handys ihren Festnetzanschluß zu
müssen. Die erheblich höheren Gesprächskosten
tragen ja die Anrufer!
Das muß sich ändern! Wer nur noch auf dem
Handy angerufen werden will, soll auch die
Kosten dafür tragen müssen. Ähnlich wie im
Internet soll auch im Fernsprechnetz jeder
die Kosten für die von ihm gewählte Netz-
anbindung selber tragen.
Ähnliches gilt für Personen, die meinen, daß
die alleinige Angabe einer 0700er-Nummer
besonders schick sei. Oder Firmen, deren
Fernsprecher nur noch über 0180 zu kontaktie-
ren sind.
Da sinken die Telephonkosten (mit XXL sogar
am Wochenende auf Null) und mit Call-by-Call
kann ich sogar verschiedene Anbieter aus-
suchen, doch dies wird torpediert durch
Personen und Firmen, die sich teure Rufnummern
zulegen.
Warum müssen sogar Firmen, die hier am Ort
ansässig sind (die Verkehrsbetriebe, der
örtliche Energieversorger, etc.) eine 0180er-
Nummer haben? Leider sind es gerade diese
ortsansässigen Unternehmen, um die man kaum
herumkommt
Im Internet ist es dem Anwender egal, ob die
Firma, deren Webseite er ansurft, einen
preiswerten Account oder ein teures
Content-Management-System hat. Es ist ihm auch
egal, ob die Webseite über eine Mobilfunk-
Verbindung, per Dialup-Line oder per Standleitung
angebunden ist - der Surfer zahlt immer denselben
Preis für seine Internet-Verbindung. Will der
Betreiber der angesurften Seite Kosten vom
Anwender bezahlt erhalten, so muß er sich selbst
um das Inkasso kümmern.
Dieses Prinzip brauchen wir endlich auch im
Fernsprechnetz. Egal, welche Nummer ist anwähle,
der Preis soll immer nur von meiner eigenen
Anbindung abhängen, nicht von der Anbindung der
Gegenseite. Schluß mit Interconnection-Entgelten!
Schluß mit Inkasso für Mehrwertdienste auf der
Telephonrechnung! Schluß mit lauter unterschied-
lichen Tarifen zu diversen Ortsnetzen und
verschiedenen Mobilfunk- und Funkruf-Netzen!
Schluß mit der Abzocke mit 01379-Abstimmungen!
Als Familienvater blickt man ja kaum noch durch,
welche Nummern man in der Telephonanlage freigeben
soll und welche Anrufe die Kinder von ihrem
eigenen Taschengeld bezahlen sollen (Handy mit
Guthabenkarte oder Gang zum nächsten Münzfern-
sprecher).
Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
www.mein-dortmund.de
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[…] Tag, > > mit Leuten wie dir wird sich an unserer Wegwerfgesellschaft nichts, > aber auch gar nichts ändern. Diesen schlauen Artikel fand ich im > Internet: > > […]
Pingback von Deine Tarif Infos » Hmm? - Neuer E-Plus-Tarif mit 1 Cent pro Minute — 23. Juni 2008 @ 16:06