Re: Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf
> wenn DU dich ins inet einwählst, um eine site zu besuchen, trägst DU
> die kosten.
> wenn DU jemanden anrufst, trägst auch DU die kosten.
Falsch! Ich trage die Kosten für meine Internet-Einwahl, die
Inhaber der Seiten, die ich besuche, zahlen aber den bei Ihnen
ankommenden Traffic.
Ich zahle also nicht die komplette Verbindung.
> eine sache sei noch zu bemängeln; beim inet trägt auch der anbieter
> die kosten seiner präsenz..
Genau das meine ich. Und die Kosten der Präsens sind nicht nur
fixe Kosten, sondern auch Traffic-Kosten.
Und wenn ein Webmaster zu einem Anbieter mit höheren Preisen
wechselt, dann zahle nicht ich (derjenige, der die Seite
ansurft) mehr für den Internet-Zugang, sondern der Webmaster
muß dafür zahlen.
Übertragen auf das Telephonnetz hieße das: Wer seinen Festnetz-
anschluß abmeldet und sich nur noch auf dem Handy anrufen läßt,
soll die höheren Gesprächskosten selbst tragen. Wenn ein
Unternehmen meint, ein Call-Center soll nicht mehr über eine
normale Ortsnummern, sondern über 01805 erreichbar sein, dann
soll es auch die höheren Kosten dafür tragen. Wer glaubt, aus
reiner Eitelkeit eine persönliche 0700-Nummer auf seine
Visitenkarte schreiben zu müssen, der soll auch dafür die
Gesprächsgebühren übernehmen.
> ergo ist das zahlMODELL bei anrufen schon besser, weil es nur eine
> kosten-instanz gibt (von roaming,inter-connect etc. rede ich mal
> nicht, das ist in der tat sehr überflüssig).
Wie willst Du in einer Welt mit mehreren Tk-Anbietern ohne
Interconnect leben? Das Internet zeigt, daß Interconnect
praktikabel funktionieren kann.
Daniel Rehbein
www.daniel-rehbein.de
Keine Kommentare »
Noch keine Kommentare.
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag.
| TrackBack URI
You can also bookmark
this on del.icio.us or check the cosmos
Einen Kommentar hinterlassen
You must be logged in to post a comment.