Re: Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf
blödsinn!
wenn DU dich ins inet einwählst, um eine site zu besuchen, trägst DU
die kosten.
wenn DU jemanden anrufst, trägst auch DU die kosten.
ich sehe da also null unterschied.
eine sache sei noch zu bemängeln; beim inet trägt auch der anbieter
die kosten seiner präsenz..
ergo ist das zahlMODELL bei anrufen schon besser, weil es nur eine
kosten-instanz gibt (von roaming,inter-connect etc. rede ich mal
nicht, das ist in der tat sehr überflüssig).
das einzigste was zu bemängeln ist, ist, daß die kosten des
telefonats, umgerechnet auf eine online-zeit im netz, einfach zu
teuer ist.
genauso, wie die sms-kosten, gemessen am datenvolumen, zum normalen
gespräch schlicht wucher sind (wieviele sms könnte man senden, mit
der datenmenge, die man ins netz schleudert, bei 1 minute gespäch?).
es stellt sich die frage, ob die effektiven kosten, die ein
telefonnetz verursacht, nicht durch die anschlußgebühren gedeckt
sind.
denn faktisch entsteht durch einen verbindungsaufbau kein
geldverlust.
und das modell mit der flat-rate.. hey; das ist nur beschissen.
das problem, daß eine flatrate nur durch eine mischkalkulation
‘leben’ kann, liegt an den providern, die für traffic, geld
verlangen. auch hier wieder die frage: WO entstehen faktische kosten
durch das senden einen ip-pakets?
zusammengefaßt kann man das so ausdrücken, daß die komplette
infrastruktur und laufende kosten (strom,wasser,gehälter,etc.) durch
die fix-kosten (anschlußgebühren, etc.) gedeckt sind; wenn nicht, muß
das ‘ding’ weg - dann ist es ineffzient!
der andere posten, der gewinn, wird durch tarife erzeugt; also
traffic, zeit, oder dienst
das ist das was einfach falsch läuft..
oder hat hier jemand irgendwelche zahlen, die mal die kosten der
infrastruktur (und nur die) zeigen?
August 31st, 2008 at 11:02
[…] EUR/GB ist schon grenzt schon an eine unverschämtheit. > > Wenn Volumenabrechnung, dann doch wenigstens bitte […]