Archive for Mai, 2008

Re: Datenschutz.. - AOL und Telekom streiten über XXL-Tarif

Montag, Mai 5th, 2008

Zitat:
> > um den Kunden ein
> > Pauschaltarif-Angebot unterbreiten zu können, müsse AOL aber
> wissen,
> > wer ISDN-Kunde bei der Telekom sei, wer Aktiv-Plus und wer
> ISDN-XXL
> > gebucht habe, meinte Sarfeld
>
> Leide ich unter Verfolgungswahn, oder werden da auch noch andere
> stutzig? Läuft sowas nicht unter Datenschutz???
Ja, da habe ich mich auch erstmal verschluckt und gehustet. Ist in dem
XXL-Angebot eigentlich T-Online inclusive? Ich glaube nicht daß sie das
im Paket anbieten dürfen. Theoretisch dürfte die T-Online ja auch
keinen Einblick in die Telekom Kundendateien bekommen. Auf jeden Fall
fände ich das überhaupt nicht gut, wenn die Telekom meine Kundendaten
weitergäbe!
Somit sind das XXL-Angebot und die Frage welchen ISP ich wähle doch
wohl zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich kann mich auch nicht erinnern,
von T-Online schon einmal eine Zielwerbung erhalten zu haben, während
AOL meine Adresse irgendwo gekauft haben muß. (Die CDs eignen sich ganz
gut als Untersetzer für z.B. für Teekannen ;-))
Gruß
Moritz

Re: Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf

Montag, Mai 5th, 2008

> wenn DU dich ins inet einwählst, um eine site zu besuchen, trägst DU
> die kosten.
> wenn DU jemanden anrufst, trägst auch DU die kosten.
Falsch! Ich trage die Kosten für meine Internet-Einwahl, die
Inhaber der Seiten, die ich besuche, zahlen aber den bei Ihnen
ankommenden Traffic.
Ich zahle also nicht die komplette Verbindung.
> eine sache sei noch zu bemängeln; beim inet trägt auch der anbieter
> die kosten seiner präsenz..
Genau das meine ich. Und die Kosten der Präsens sind nicht nur
fixe Kosten, sondern auch Traffic-Kosten.
Und wenn ein Webmaster zu einem Anbieter mit höheren Preisen
wechselt, dann zahle nicht ich (derjenige, der die Seite
ansurft) mehr für den Internet-Zugang, sondern der Webmaster
muß dafür zahlen.
Übertragen auf das Telephonnetz hieße das: Wer seinen Festnetz-
anschluß abmeldet und sich nur noch auf dem Handy anrufen läßt,
soll die höheren Gesprächskosten selbst tragen. Wenn ein
Unternehmen meint, ein Call-Center soll nicht mehr über eine
normale Ortsnummern, sondern über 01805 erreichbar sein, dann
soll es auch die höheren Kosten dafür tragen. Wer glaubt, aus
reiner Eitelkeit eine persönliche 0700-Nummer auf seine
Visitenkarte schreiben zu müssen, der soll auch dafür die
Gesprächsgebühren übernehmen.
> ergo ist das zahlMODELL bei anrufen schon besser, weil es nur eine
> kosten-instanz gibt (von roaming,inter-connect etc. rede ich mal
> nicht, das ist in der tat sehr überflüssig).
Wie willst Du in einer Welt mit mehreren Tk-Anbietern ohne
Interconnect leben? Das Internet zeigt, daß Interconnect
praktikabel funktionieren kann.
Daniel Rehbein
www.daniel-rehbein.de

Re: Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf

Montag, Mai 5th, 2008

blödsinn!
wenn DU dich ins inet einwählst, um eine site zu besuchen, trägst DU
die kosten.
wenn DU jemanden anrufst, trägst auch DU die kosten.
ich sehe da also null unterschied.
eine sache sei noch zu bemängeln; beim inet trägt auch der anbieter
die kosten seiner präsenz..
ergo ist das zahlMODELL bei anrufen schon besser, weil es nur eine
kosten-instanz gibt (von roaming,inter-connect etc. rede ich mal
nicht, das ist in der tat sehr überflüssig).
das einzigste was zu bemängeln ist, ist, daß die kosten des
telefonats, umgerechnet auf eine online-zeit im netz, einfach zu
teuer ist.
genauso, wie die sms-kosten, gemessen am datenvolumen, zum normalen
gespräch schlicht wucher sind (wieviele sms könnte man senden, mit
der datenmenge, die man ins netz schleudert, bei 1 minute gespäch?).
es stellt sich die frage, ob die effektiven kosten, die ein
telefonnetz verursacht, nicht durch die anschlußgebühren gedeckt
sind.
denn faktisch entsteht durch einen verbindungsaufbau kein
geldverlust.
und das modell mit der flat-rate.. hey; das ist nur beschissen.
das problem, daß eine flatrate nur durch eine mischkalkulation
‘leben’ kann, liegt an den providern, die für traffic, geld
verlangen. auch hier wieder die frage: WO entstehen faktische kosten
durch das senden einen ip-pakets?
zusammengefaßt kann man das so ausdrücken, daß die komplette
infrastruktur und laufende kosten (strom,wasser,gehälter,etc.) durch
die fix-kosten (anschlußgebühren, etc.) gedeckt sind; wenn nicht, muß
das ‘ding’ weg - dann ist es ineffzient!
der andere posten, der gewinn, wird durch tarife erzeugt; also
traffic, zeit, oder dienst
das ist das was einfach falsch läuft..
oder hat hier jemand irgendwelche zahlen, die mal die kosten der
infrastruktur (und nur die) zeigen?

Internet als Tarif-Vorbild. - Telefonguthaben per XXL-Anruf

Sonntag, Mai 4th, 2008

tarifrauchen im weltweiten Telephonnetz endlich
diesselben Tarifgrundsätze wie im Internet: Jeder
trägt die Kosten für seine href=”http://www.rheintaucher.org/rheintaucher/?p=36″>Anbindung selbst!
Das alte Prinzip, das Fernsprechverbindungen
vollständig vom Anrufenden gezahlt werden, zeigt
heutzutage immer mehr Probleme:
Eine Telephon-Flatrate (wie der XXL-Tarif am
Wochenende) kann es immer nur durch Mischkalku-
lation des Marktführers geben. Diese Mischkal-
kulation (nämlich die Tatsache, daß der Netz-
betreiber trotz Flatrate Interconnection-Entgelte
zahlen muß) birgt immer wieder die Gefahr der
Einstellung der Flatrate, wie dieser aktuelle
Fall wieder zeigt.
Ein Ärgernis sind auch die Leute, die meinen,
nach Kauf eines Handys ihren Festnetzanschluß zu
müssen. Die erheblich höheren Gesprächskosten
tragen ja die Anrufer!
Das muß sich ändern! Wer nur noch auf dem
Handy angerufen werden will, soll auch die
Kosten dafür tragen müssen. Ähnlich wie im
Internet soll auch im Fernsprechnetz jeder
die Kosten für die von ihm gewählte Netz-
anbindung selber tragen.
Ähnliches gilt für Personen, die meinen, daß
die alleinige Angabe einer 0700er-Nummer
besonders schick sei. Oder Firmen, deren
Fernsprecher nur noch über 0180 zu kontaktie-
ren sind.
Da sinken die Telephonkosten (mit XXL sogar
am Wochenende auf Null) und mit Call-by-Call
kann ich sogar verschiedene Anbieter aus-
suchen, doch dies wird torpediert durch
Personen und Firmen, die sich teure Rufnummern
zulegen.
Warum müssen sogar Firmen, die hier am Ort
ansässig sind (die Verkehrsbetriebe, der
örtliche Energieversorger, etc.) eine 0180er-
Nummer haben? Leider sind es gerade diese
ortsansässigen Unternehmen, um die man kaum
herumkommt :-( Im Internet ist es dem Anwender egal, ob die
Firma, deren Webseite er ansurft, einen
preiswerten Account oder ein teures
Content-Management-System hat. Es ist ihm auch
egal, ob die Webseite über eine Mobilfunk-
Verbindung, per Dialup-Line oder per Standleitung
angebunden ist - der Surfer zahlt immer denselben
Preis für seine Internet-Verbindung. Will der
Betreiber der angesurften Seite Kosten vom
Anwender bezahlt erhalten, so muß er sich selbst
um das Inkasso kümmern.
Dieses Prinzip brauchen wir endlich auch im
Fernsprechnetz. Egal, welche Nummer ist anwähle,
der Preis soll immer nur von meiner eigenen
Anbindung abhängen, nicht von der Anbindung der
Gegenseite. Schluß mit Interconnection-Entgelten!
Schluß mit Inkasso für Mehrwertdienste auf der
Telephonrechnung! Schluß mit lauter unterschied-
lichen Tarifen zu diversen Ortsnetzen und
verschiedenen Mobilfunk- und Funkruf-Netzen!
Schluß mit der Abzocke mit 01379-Abstimmungen!
Als Familienvater blickt man ja kaum noch durch,
welche Nummern man in der Telephonanlage freigeben
soll und welche Anrufe die Kinder von ihrem
eigenen Taschengeld bezahlen sollen (Handy mit
Guthabenkarte oder Gang zum nächsten Münzfern-
sprecher).
Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
www.mein-dortmund.de

Re: Selten so gelacht… - Tarif-Spielchen bei meOme

Freitag, Mai 2nd, 2008

> Wer das dann mal auf den Monat hochrechnet, sollte sich mal fragen ob
> für gewissen Dinge ein DSL-Anschluß überhaupt nötig ist :) Das ist der Bernd, der Bernd ist sehr oft im Internet und hat deshalb
immer total viel Ärger mit seiner Frau Ilse, weil die ihre Freundin
Agathe nicht anrufen kann. Denn da wo der Bernd wohnt, gibt es kein
DSL.
Das ist der Michael. Dem seine Freundin Isabell kann ganz entspannt
telefonieren während ihr Freund im Internet surft und ganz dolle
Filme saugt. Denn er wohnt nur wenige Meter näher an der
Vermittlungsstelle als der Bernd.
Der Telekomtechniker Sebastian sagt, der Bernd müsse sich SkyDSL
zulegen um mit der gleichen Geschwindigkeit nackige Frauen anschaun
zu können wie der Bernd. Aber dann kann seine Freundin wieder nicht
telefonieren, denn man muss ja dem Sateliten sagen, was man sehen
will.
Usw. usf.
Zideshowbob, der seit geraumer Zeit DSL hat und es vermissen würde!
Zefix und jetzt erst les ich das “überhaupt”
Naja ich hoffe die Geschichte “gefällt” trotzdem!

Re: ISDN-Flat - XXL-Tarif der Telekom genehmigt

Donnerstag, Mai 1st, 2008

tarift, eigentlich sagen wir beide ungefähr das selbe.
Wollte auch nur andeuten, das manche Infos die nur 6 Monate alt sind,
schon wieder überholt sind. Telekom wird alles machen was sich
betriebswirtschaftlich schnell rechnet. Und zwar in Rekordzeit. Alles
wo die Investitionen sich nur über Jahre wieder reinholen lassen,
wird momentan auf Eis gelegt. Die Gründe mögen dem einzelnen schwer
im Magen liegen, weil er ein negativ Betroffener ist, aber sie haben
sich mit UMTS vergaloppiert. Daran führt kein Weg vorbei. Diese
Tatsache ist nimmer aus der Welt zu schaffen und wird lange unsere
Telekommunikations-Landschaft beinflussen.
Warum keiner der Anderen in diese Lücke gezielt reinspringt und sich
statt mit einem windigen UMTS lieber mit einem Ausbau genau dieser
Zielgruppe beschäftigt, wird mir ein Rätzel bleiben. Hier hätte ein
Konkurrent eine riesen Lücke die er füllen kann. Sicherlich nicht die
schnelle Mark, aber eine dauerhafte Kundschaft. Vorallem wird er
damit in die direkte Konkurrenz zu einem eventuellem UMTS Anschluss
setzen. Nicht nur der Ausbau des eigenen Potential, sondern auch die
Schwächung der Konkurrenz kann gewinnbringend sein.