Re: Es ist technisch unmöglich… - T-DSL-Tarif für LANs
Sonntag, Juni 15th, 2008tarifIch befürchte aber, daß diese Argumentation nicht wirklich hilft,
> > sollte es mit der Telekom jemals zu einem Streit über diesen Punkt
> > kommen.
> eben. das problem ist einen richter zu finden, der das versteht.
Nein. Das Problem ist, dass es sich um eine Scheinargumentation
handelt. Bei Vertraegen ist der erkennbare tatsaechliche Wille der
Vertragsparteien massgeblich, nicht technische Spezifika wie die
tatsaechlich serielle Abarbeitung von Befehlen.
Wenn ich mich recht entsinne, ging es auch bei den Telekom-AGB darum,
dass nicht gleichzeitig mehr als eine Person ueber ein
T-DSL/T-Online-Login auf die Dienste zugreift, und das ist eindeutig
der Fall, wenn zwei oder mehr Personen ueber das LAN eingeloggt sind
und ein Router die Dienste fuer alle vermittelt.
> halte ich fuer ausgeschlossen. richter zu sein und plan von technik
> zu haben (speziel IT) scheint weltweit nicht vereinbar.
Auch das ist Gerede. Es gibt durchaus hinreichend informierte,
qualifizierte und urteilsfaehige Richter, in der BRD wie anderswo. Es
gibt inkompetente Richter, gewiss, und auch Faelle, in denen
technische Spezifika nicht richtig erfasst werden, oft - wie im
obigen Falle - sind sie fuer den Sachverhalt aber voellig irrelevant.
Tatsache ist, dass “eigentlich” Routerloesungen mit NAT nur erlaubt
sind, solange der den Rechner benutzende User identisch ist mit dem,
der sich auf dem Router gegenueber dem Loginserver authentifiziert
hat. In allen anderen Faellen “muesste” extra berappt werden. Nun ist
T-Online (nur um die geht es, nicht um die Telekom als
Infrastrukturprovider) nicht so irre, sich Millionen Kunden durch
Schnueffelei zu vergraulen, ob eventuell Freundin, Frau oder Kind
“schwarz” mitsurfen.
Wenn dagegen eine 8-10Personen-WG, ein mehrstoeckiges Haus u.a. an
einem DSL-Anschluss haengt, koennte das verbissener gesehen werden,
besonders, wenn der Anschluss durch exzessiven Traffic auffaellt.
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