Es geht nicht nur um 9% Lohnverzicht und die 38h/Woche! - Telekom und ver.di bewegen sich im Tarif…
- 9% tabellenwirksame Lohnreduzierung
- 5-10% Verlust durch Einstufung in neue Tarifgruppen *)
- ca. 5% Verlust durch 10% höhere Variable **)
- ca 7,5% Reallohnverlust durch Nullrunden bis 2011 (Inflation)
Summe: >30% Lohnreduzierung
Dazu kommt der Effekt durch Mehrarbeit:
- ca. 12% durch 38h/Woche.
- diverse Kleineffekte (Pausenzeiten, etc.)
Die Mehrarbeit wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf den
Gehaltsscheck aus, nimmt dem Mitarbeiter aber 4h/Woche Zeit, den
Verlust von rund 30% mit einem Zweitjob auszugleichen. Geldwert ist
diese Zeit also allemal.
Damit sind es in Summe tatsächlich 40-50% Verlust für den MA bei
Telekom, wenn sich die Telekom mit ihren Vorstellungen durchsetzt.
*) Die Überleitung soll nicht 1:1 erfolgen. Die alte Tätigkeit soll
neu bewertet werden, wobei man etwa mit einer Tarifgruppe weniger
rechnen kann. Je nach alter Tarifgruppe liegt der Verlust dann
zwischen 5 und 10%.
**) Die 10% Variable soll vom Erreichen der Konzernziele abhängig
sein. Hier mit 5% Bonus zu rechnen dürfte im Mittel eher
optimischtisch sein. Außerdem wird die Variable nicht monatlich
ausgeschüttet, womit die monatliche Auszahlung nochmals geringer
ausfällt. Tötlich zur Begleichung laufender Kosten.
September 22nd, 2008 at 03:08
[…] tarif9% tabellenwirksame Lohnreduzierung > - 5-10% Verlust durch Einstufung in neue Tarifgruppen *) > - ca. 5% Verlust durch 10% höhere Variable **) > - ca 7,5% Reallohnverlust durch Nullrunden bis 2011 (Inflation) > Summe: >30% Lohnreduzierung > > Dazu kommt der Effekt durch Mehrarbeit: > - ca. 12% durch 38h/Woche. > - diverse Kleineffekte (Pausenzeiten, etc.) > > Die Mehrarbeit wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf den > Gehaltsscheck aus, nimmt dem Mitarbeiter aber 4h/Woche Zeit, den > Verlust von rund 30% mit einem Zweitjob auszugleichen. Geldwert ist > diese Zeit also allemal. > > Damit sind es in Summe tatsächlich 40-50% Verlust für den MA bei > Telekom, wenn sich die Telekom mit ihren Vorstellungen durchsetzt. > > *) Die Überleitung soll nicht 1:1 erfolgen. Die alte Tätigkeit soll > neu bewertet werden, wobei man etwa mit einer Tarifgruppe weniger > rechnen kann. Je nach alter Tarifgruppe liegt der Verlust dann > zwischen 5 und 10%. > > **) Die 10% Variable soll vom Erreichen der Konzernziele abhängig > sein. Hier mit 5% Bonus zu rechnen dürfte im Mittel eher > optimischtisch sein. Außerdem wird die Variable nicht monatlich > ausgeschüttet, womit die monatliche Auszahlung nochmals geringer > ausfällt. Tötlich zur Begleichung laufender Kosten. 03:08 […]