Immer mitschleppen das Motörchen..
Dienstag, September 15th, 2009Der Tesla Roadster schafft 300 km, dort wird kein Gewicht an einen
Verbrennungsmotor mitsamt der dazu nötigen Peripherie, wie Öl- und
Benzintank, Treibstoff, Schmierstoff, Lichtmaschine, etc.
verschwendet.
Dafür fährt man immer einen 460 kg schweren Akku in der Gegend
herum…
Messerscharf erkannt. Und jetzt rechnen wir mal etwa 100 Kilo für nen
Verbrennungsmotor, 50 Kilo Sprit, nochmal (geraten) irgendwas um die
70 Kilo für den ganzen Rest der da noch dran hängt (Abgasanlage, Tank
mit Zuleitungen, Verschuss, Benzinpumpe, Einspritzanlage,
Lichtmaschine, Schmierstoff, Luftfilter/Einlass, Lüfter,
Motorhalterungen, etc, etc) und überlegen uns, dass bei einem Hybrid
ja auch noch ein recht üppiger Akku dran hängt (40 Kilo beim Prius,
bei dem Volvo wird es ein ganzes Stück mehr sein, ich würde mal
tippen, dass der mindestens 4 mal so groß ist).
Ich würde außerdem vermuten, dass die Akkus weniger Kühlung benötigen
als ein Verbrennungsmotor, damit wäre das Kühlsystem auch kleiner und
leichter und schon sind wir wieder in ähnlichen Regionen, mit dem
Unterschied, dass ein reines Elektroauto die Möglichkeit bietet den
Akku im Fahrzeugboden unterzubringen (niedriger Schwerpunkt) und weil
die Motoren ohnehin in der Radnabe sind ist der ehemalige Motorraum
potentieller Stauraum.
Für Leute, die sich im Wesentlichen im Umkreis von etwa 50 bis 100
Kilometer bewegen IMO das bessere Konzept.