September 16th, 2008
> > > Summe: >30% Lohnreduzierung
> >
> > Mist, ja
>
> Ich weiß nicht, wieviel Spielraum du in deinem Einkommen hast (hast
> du überhaupt schon eines? Ich bezweifle es…),
da kann ich Dich beruhigen. Ich war früher im Bergbau beschäftigt,
habe aber den Absprung früh genug geschafft und feiere am 01.07
dieses Jahres mein 20jähriges Dienstjubiläum bei meinem “neuen”
Arbeitgeber. Frau, zwei Kinder, eigenes Mehrfamilienhaus, aber mit
dem Einkommensspielraum gebe ich Dir natürlich Recht. 30% wäre
natürlich abenteuerlich.
> aber wenn man statt
> z.B 1000 Euro nur noch 700 bekäme, müsste man sich ernsthafte Sorgen
> ums Überleben machen.
Ich hoffe, das war nur ein Beispiel, von 1000 Euro kann man doch auch
nicht leben!
> > > Die Mehrarbeit wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf den
> > > Gehaltsscheck aus, nimmt dem Mitarbeiter aber 4h/Woche Zeit, den
> > > Verlust von rund 30% mit einem Zweitjob auszugleichen. Geldwert ist
> > > diese Zeit also allemal.
> >
> > Zweitjob?, bei den 4h/Woche scheint es wohl erstmal um Schwarzarbeit
> > zu gehen!
>
> Ich arbeite in drei Jobs parallel, mit einer Wochenarbeitszeit > 70h.
> Wenn dann ein Job auf einmal 10% mehr Zeit einfordert, fehlen mir
> diese Stunden bei den anderen Jobs. Und nichts davon ist
> Schwarzarbeit.
Wenn das wirklich so sein sollte, dann tust Du mir leid, und wenn Du
mein Nachbar wärest, würdest Du mit auf die Liste der Familien
kommen, die jeden Samstag selbstgemachten Eintopf unseres
Heimatvereines bekommen.
Guten Appetit
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September 15th, 2008
tarifeht doch so aus, dass die alten Einstufungen nicht richtig sind.
>
> > - ca. 5% Verlust durch 10% höhere Variable **)
Die kommen v.a. daher, dass höherqualifizierte Mitarbeiter sukzessive
niedrigere Tätigkeiten zugeteilt bekommen haben.
> > - ca 7,5% Reallohnverlust durch Nullrunden bis 2011 (Inflation)
>
> Das haben andere Branchen/Behörden in den letzten Jahren auch gehabt,
> und keinen Aussenstehenden hat das aufgeregt, es wurde teilweise
> sogar für gut befunden.
Von den Unternehmen, ja. Die dummen Mitarbeiter haben das mitgemacht,
weil es ja den Unternehmen (denen mit Milliarden-Rekordgewinnen) so
schlecht ginge.
> > Summe: >30% Lohnreduzierung
>
> Mist, ja
Ich weiß nicht, wieviel Spielraum du in deinem Einkommen hast (hast
du überhaupt schon eines? Ich bezweifle es…), aber wenn man statt
z.B 1000 Euro nur noch 700 bekäme, müsste man sich ernsthafte Sorgen
ums Überleben machen. Im Falle von München hiesse das zwangsläufig,
die Stadt verlassen zu müssen.
> > Die Mehrarbeit wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf den
> > Gehaltsscheck aus, nimmt dem Mitarbeiter aber 4h/Woche Zeit, den
> > Verlust von rund 30% mit einem Zweitjob auszugleichen. Geldwert ist
> > diese Zeit also allemal.
>
> Zweitjob?, bei den 4h/Woche scheint es wohl erstmal um Schwarzarbeit
> zu gehen!
Ich arbeite in drei Jobs parallel, mit einer Wochenarbeitszeit > 70h.
Wenn dann ein Job auf einmal 10% mehr Zeit einfordert, fehlen mir
diese Stunden bei den anderen Jobs. Und nichts davon ist
Schwarzarbeit.
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September 14th, 2008
tarifutschland muß mehr nach Links rücken, ansonsten kann kommen noch
> mehr gesellschafteliche Probleme auf uns zu, als wir je geahnt haben.
Noch mehr nach links? Zur Erinnerung: Seit 1998 gibt es keine
bürgerlichen Mehrheiten mehr. Und was hat die linke (Mit)Regierung in
dieser Zeit an “sozialen Errungenschaften” hervorgebracht? Nur
Misswirtschaft, Geld verbrannt, die Wirtschaft in die Rezession
getrieben.
Der Fehler bei den linken ist, dass sie nur Geld umverteilen wollen,
aber keinen Plan haben, wie man das Geld zum umverteilen eigentlich
erwirtschaftet. So wird dann der zu verteilende Kuchen in Verbindung
mit den “Reibungsverlusten” bei der Umverteilung schneller kleiner,
als umverteilt wird, und der “kleine Mann” hat am Ende sogar noch
weniger.
Da traue ich doch eher den bürgerlichen Parteien zu, dass sie wissen,
wie man Geld erwirtschaftet, und auch wissen, dass die “Bosse” dann
davon besser etwas abgeben (sei es aus sozialem Gewissen oder weil
man keinen Aufstand riskieren will). Das finde ich die richtige
Reihenfolge: ERST erwirtschaften DANN verteilen. Der “linke” Ansatz
nach dem Motto “Erst mal ausgeben, abzahlen können wir das später”
gefällt mir dagegen gar nichts. Auf Pump wurde und wird in
Deutschland schon viel zu sehr gelebt.
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September 13th, 2008
und-umts-im-vergleich/”>tarife roten Socken kannibalisieren sich gerade gegenseitig, also
> zurücklehnen, Chips raus und genießen:
>
> Der SPD laufen die Leute weg, denen’s nicht weit genug links sein
> kann und die Linke (oder wie die Ex-PDS sich heute gerade nennt)
> unter den Rattenfängern Gysi und Lafontaine sammeln sie auf.
>
> Blöd nur, dass die Linken außer polemische Parolen wenig anzubieten
> haben. Das läßt Gewerkschafter plötzlich in einem ganz anderen Licht
> erscheinen als heute unter dem bürgerlichen Mäntelchen der SPD.
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September 12th, 2008
tarif, die IP-Bereiche nach RFC1918 sind ausdrücklich als “nicht
> geroutete IP-Adressen” bezeichnet. D.h. sie taugen nicht als Nutzung
> für den Internetzugang, da solche Pakete nicht weiter geleitet
> werden.
Hmms, naja kenn mich da ja nicht so genau aus - ich hab da bisher
auch nur kleinere Firmennetze mit aufgebaut.
Und da haben wir entweder die 10.xx oder die 192.168.xx Netze
benutzt.
Sicherlich werden die nicht direkt ins Internet umgesetzt, aber ein
simpler Linux Rechner mit 2 netzwerkkarten kann dort problemlos die
Adressen so umsetzen, dass ueber eine gateway Adresse alle Rechner
erreichen bin (allerdings nicht von aussen direkt).
> Der Trick heißt “Network Address Translation” und ist ein Proxy, der
> ausgehende Verbindungen umsetzt. Damit funktioniert ohne Hacks kein
> FTP, kein IRC/DCC und fast keine P2P-Software mehr. Nur zum
> WWW-Seiten und E-Mailabrufen reicht es ja.
Also bei denen, die ich selebr mit aufgebaut habe, konnten wir
problemlos mit saemtlicher Software arbeiten (von innen ins Internet,
aber nicht umgedreht).
Zum einen bietet das einen gewissen Schutz gegen Hacker (minimaler
Schutz) - zum anderen muss man eh noch eine Firewall davorschalten.
Mit ftp oder irc hatte ich jedenfalls nie probleme.
> Die Bereitstellung eines gerouteten Subnetzes ist Voraussetzung, um
> ein LAN vollwertig ans Internet anschließen zu können. T-Online
> bietet nur sein krankes “Mitbenutzer” an, um die Rechner jeweils
> direkt für sich ins Internet zu hängen. Nur das will man nicht, denn
> damit ist eine im LAN installierte Firewall sinnlos.
Naja aber wenn ich eine Firewall habe und dahinter einen solchen
Proxy Router (simple linux kiste, 486er sollte schon fast reichen)
haette ich doch genau was ich wil? Oder nicht?
Sicher haben die Kisten hinter dem Proxy keine Adressen, die man
direkt von aussen erreichen kann - aber wer will das denn schon?
Gruss Karsten
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September 11th, 2008
- 9% tabellenwirksame Lohnreduzierung
- 5-10% Verlust durch Einstufung in neue Tarifgruppen *)
- ca. 5% Verlust durch 10% höhere Variable **)
- ca 7,5% Reallohnverlust durch Nullrunden bis 2011 (Inflation)
Summe: >30% Lohnreduzierung
Dazu kommt der Effekt durch Mehrarbeit:
- ca. 12% durch 38h/Woche.
- diverse Kleineffekte (Pausenzeiten, etc.)
Die Mehrarbeit wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf den
Gehaltsscheck aus, nimmt dem Mitarbeiter aber 4h/Woche Zeit, den
Verlust von rund 30% mit einem Zweitjob auszugleichen. Geldwert ist
diese Zeit also allemal.
Damit sind es in Summe tatsächlich 40-50% Verlust für den MA bei
Telekom, wenn sich die Telekom mit ihren Vorstellungen durchsetzt.
*) Die Überleitung soll nicht 1:1 erfolgen. Die alte Tätigkeit soll
neu bewertet werden, wobei man etwa mit einer Tarifgruppe weniger
rechnen kann. Je nach alter Tarifgruppe liegt der Verlust dann
zwischen 5 und 10%.
**) Die 10% Variable soll vom Erreichen der Konzernziele abhängig
sein. Hier mit 5% Bonus zu rechnen dürfte im Mittel eher
optimischtisch sein. Außerdem wird die Variable nicht monatlich
ausgeschüttet, womit die monatliche Auszahlung nochmals geringer
ausfällt. Tötlich zur Begleichung laufender Kosten.
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September 11th, 2008
tariftürlich kannst Du nicht DSL per Glasfaseranbindung so ohne weiteres
> hinbekommen. Aber Du wirst mir sicher zustimmen, dass es kein Problem
> darstellen dürfte, eine Datenverbindung allgemein über Glasfaser zu
> bewerkstelligen. Nichts anderes macht die Telekom bei den
> Glasfaser-Telefonanschlüssen nämlich bereits.
>
> Und da dann noch die Bandbreite auf DSL-Niveau künstlich
> herabzusenken ist dann eine reine Softwareangelegenheit.
>
> Wozu brauchst Du da noch stellen, an denen man das nachlesen kann?
Das Argument, das ich gehört habe, ist, dass es einfach sehr teuer
sei, Glasfaser und DSL-Technik zu kombinieren. Die Schnittstellen
zusammen zu bringen sei nicht unmöglich aber die Geräte hierzu extrem
kostspielig.
Aber Du willst ja, wenn ich Dich richtig verstanden habe, gar keine
DSL-Technik, sondern die Ausnutzung der Möglichkeiten der
Glasfasertechnik. Mich würde interesieren, wie weit die Technik ist
und wie es da mit den Schnittstellen aussieht. Wo lägen dann die
Schnittpunkte zu den Backbones? Wer von den Zulieferern arbeitet an
solchen Techniken?
Würde mich einfach interessieren. Über die bisher genutzten Techniken
kann ich genügend finden, um meinen Wissensdurst zu befriedigen. Über
andere Möglichkeiten leider recht wenig.
Gruß
Safia
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September 10th, 2008
> > Na technisch gibts da gar keine Beschränkungen! Es wurde nur so als
> > sinnvoll definiert, denn für die meisten Dienste im Internet ist ein
> > hoher Upload nicht nötig oder sinnvoll. Ein hoher Upload ist erst
> > sinnvoll, wenn man selbst etwas zu verschicken hat ( sprich Dienste
> > anbietet oder ähnliches ). Die meisten wollen ja eher empfangen als
> > etwas rausschicken.
>
> Das mag für den typischen Surfer gelten - aber gerade Firmen
> (es geht um Business-Anwendungen hier) benötigen auch hohe
> Upload-Bandbreite, z.B. wenn der Web-/FTP-Server extern bei
> einem Provider steht und mit Daten gefüttert werden muß.
Wer mehr braucht, kann ja S2M nehmen, mit 2MBit Up/Down.
> Auch die richtigen
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September 9th, 2008
> Was versteh ich hier grad nicht?
> Ich hab auch schon mal kleine Netze aufgebaut. Typischerweise nutzt
> man dabei die Adressen, die ausdruecklich fuer sogenannte private
> netz vorgesehen sind (gibt es in nahezu allen Varianten, 4 IP
> bereiche sind dabei reserviert, wenn ich mich recht erinnere).
Tja, die IP-Bereiche nach RFC1918 sind ausdrücklich als “nicht
geroutete IP-Adressen” bezeichnet. D.h. sie taugen nicht als Nutzung
für den Internetzugang, da solche Pakete nicht weiter geleitet
werden.
> Also Router dran, mit der IP der Telekom versehen und hinten an den
> Router kommen nur noch Adressen der privaten Netze.
> Sollte an sich problemlos und ohne Tricks gehen. Die Telekom selbst
> sieht immer nur den Router.
Der Trick heißt “Network Address Translation” und ist ein Proxy, der
ausgehende Verbindungen umsetzt. Damit funktioniert ohne Hacks kein
FTP, kein IRC/DCC und fast keine P2P-Software mehr. Nur zum
WWW-Seiten und E-Mailabrufen reicht es ja.
> Also wo ist das Problem? ich brauch nicht x-IP Adressen von der
> Telekom, das wuerde ich nur tun, falls ich die Rechner direkt ins
> Internet haengen wollte, was ich ja nicht tun will.
Die Bereitstellung eines gerouteten Subnetzes ist Voraussetzung, um
ein LAN vollwertig ans Internet anschließen zu können. T-Online
bietet nur sein krankes “Mitbenutzer” an, um die Rechner jeweils
direkt für sich ins Internet zu hängen. Nur das will man nicht, denn
damit ist eine im LAN installierte Firewall sinnlos.
ciao, jtsn
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September 8th, 2008
> > Ja, man erledigt dann am Sonntag Gespräche, die man sonst in der
> > Woche erledigt hätte. Außerdem kann man mit den richtigen Nummern
> > kostenlos surfen.
>
> Hmm kostenlos surfen? Von den innerdeutschen Festnetzgesprächen sieht
> doch kein Provider den kleinsten Cent, wie soll da einer was
> verdienen? Kann ich mir nicht vorstellen, erklär mal!
Der Anbieter hat einen Festnetzanschluss, der nicht bei der Telekom
liegt. Ich rufe ihn Sonntags mit XXL an und die Telekom zahlt
Nutzungsgebühren an dessen Leitungsprovider. Der Internet-Anbieter
hat sinnigerweise einen entsprechenden Vertrag mit dem
Leitungsprovider und bekommt seinen Anteil. So einfach. Die Telekom
zahlt dabei schlicht drauf.
> Außerdem weiß nicht jeder Kunde, daß gewöhnlich Internetzugänge,
> Auslandsgespräche sowie Gespräche auf Handys vom Festnetz aus NICHT
> inbegriffen sind, das wird auch nur ganz klein gedruckt.
Lesen sollte man natürlich können. Wenn ich den Tarif beauftrage,
dann ist anzunehmen, dass ich weiss, welche Leistungen ich damit
bekomme.
> Es kostet ja nicht nichts, lediglich pauschal. Und wie gesagt man
> sollte tunlichst nen Drang zum lange quasseln haben! :o)
Ich nutze den XXL-Tarif jeden Sonntag mindestens 24 Stunden lang,
teilweise bis zu 48 Stunden (Kanalbündelung) und komme jeden Monat
auf >100 Stunden.
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